Projekte > Netzdienste

In dieser Kategorie erhalten Sie eine Übersicht über die Arbeit der Netze als direkte Unterstützung für Ihre Mitglieder. Hierunter fallen zum Beispiel die Mitarbeiterrekrutierung, das Qualitätsmanagement, die Weiterbildung oder spezielle Arbeitsgruppen.

Heimarzt
genial Lingen


Was ist ein Heimarzt?

Unsere Heimärztin besucht im Auftrag der betreuenden Hausarztpraxen regelmäßig Bewohner in mehreren Pflegeeinrichtungen im Stadtgebiet von Lingen.

Was machen die Heimärzte und was der Hausarzt?

Sämtliche Patienten bleiben in der Obhut der betreuenden Hausarztpraxis. Die erforderlichen medizinischen Maßnahmen werden gemeinsam vom Heimarzt und dem Hausarzt festgelegt.

Ein Patient wird nur mit seinem Einverständnis von der Heimärztin besucht.

Worin liegt der Vorteil für die Bewohner?

Die Qualität der hausärztlichen Versorgung wird verbessert, weil:

- die teilnehmenden Patienten regelmäßig und zu festen Terminen besucht werden

- die Visiten stets in Begleitung einer Pflegefachkraft durchgeführt werden

- die Kommunikation zwischen Pflegekräften, Heimärztin und Hausarztpraxen verbessert wird

- die Heimärztin in dringenden Fällen schneller vor Ort ist, als es der Hausarzt sein kann

- statistisch weniger Krankenhauseinweisungen erforderlich sind

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Mentorenprogramm „Erfolgreich starten!“
Gesundheitsnetz Qualität & Effizienz eG, QuE Nürnberg


Mit dem Mentorenprogramm „Erfolgreich starten!“ unterstützen wir junge Haus und Fachärzte beim Einstieg in die ambulante Versorgung. Das Programm begleitet sie auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit oder in die Praxisnachfolge und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Sicherung des ärztlichen Nachwuchses in der Region.

Persönliche Begleitung durch erfahrene Kollegen, strukturierte Austauschformate und praxisnahe Unterstützung geben Orientierung, Sicherheit und kollegialen Rückhalt in einer entscheidenden Berufsphase. So schaffen wir einen verlässlichen Rahmen für einen guten Start in Praxis und Netz.

Im Mittelpunkt stehen Themen, die für den Berufsstart besonders relevant sind, etwa Praxisorganisation, Kommunikation, Selbstmanagement, Führung und wirtschaftliche Fragen. So fördern wir Wissenstransfer, erleichtern den Arbeitsalltag und stärken die langfristige Bindung an die ambulante Versorgung. Das Programm wird über drei Jahre von der KVB gefördert.

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Betriebliches Gesundheitsmanagement für Netzpraxen
Gesundheitsnetz Qualität & Effizienz eG, QuE Nürnberg


Mit unserem Betrieblichen Gesundheitsmanagement schaffen wir im Gesundheitsnetz QuE Nürnberg einen gemeinsamen Rahmen für gesunde Arbeitsbedingungen in den Praxen. Gerade kleinere Arztpraxen stoßen bei einem systematischen BGM oft an organisatorische und personelle Grenzen. Im Netz können Bedarfe gezielt erfasst, passgenaue Maßnahmen entwickelt und Angebote nachhaltig verankert werden. Dass dieser Ansatz trägt, zeigt das AOK-Silbersiegel für ein Gesundes Unternehmen, das QuE für sein Betriebliches Gesundheitsmanagement erhalten hat.

Im Mittelpunkt stehen praxistaugliche Maßnahmen mit direktem Nutzen für den Arbeitsalltag, insbesondere Teamentwicklung, Resilienz und Selbstführung sowie Befragungen von Ärzten und MFA, um Belastungen sichtbar zu machen und Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. So stärken wir Gesundheit, Mitarbeiterbindung und Zukunftsfähigkeit in der ambulanten Versorgung.

Zusätzlich erhielt QuE beim GesundMacher Award einen Sonderpreis für das Projekt „Health Forward – Ganzheitliche Gesundheit für junge Praxistalente“.

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Landarzt AG
Gesundheitsnetz Osthessen eG


Seit dem Jahr 2013 existiert im GNO die Landarzt AG Rhön. In regelmäßigen Treffen versuchen wir über einen Austausch der Ärzte Probleme und drohenden Nichtbesetzung von Arztsitzen zu erfassen und entgegen zu wirken. Im Jahr 2019 ist es gelungen 3,5 Ärztesitzen in zwei betroffenen Gemeinden (15 km voneinander entfernt), die ad hoc frei wurden, durch die Initiierung eines MVZ zu erhalten. Zwei niedergelassen GNO Mediziner haben sich bereit erklärt Gesellschafter zu werden ohne im MVZ zu arbeiten. Einige ältere – mittlerweile in Rente befindliche GNO Kollegen – arbeiten dort stundenweise aushilfsweise mit.

Leipziger Weiterbildungsverbund
Leipziger Gesundheitsnetz e.V.


Leipziger Weiterbildungsverbund unterstützt medizinische Nachwuchsgewinnung regional

Um den wachsenden Bedarf an Allgemeinmedizinern und Fachärzten der grundversorgenden Fachgebiete langfristig sicher zu stellen, bedarf es einer besonderen Aufmerksamkeit und gezielten Förderung des ärztlichen Nachwuchses – der Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung (ÄiW). Um die Grundlage dafür zu schaffen, wurde im Mai 2019 der Leipziger Weiterbildungsverbund ins Leben gerufen.

Im Fokus steht hierbei die Koordinierung der fachärztlichen Ausbildung mit Hilfe einer Datenbank und Rotationsplänen, um somit eine lückenlose und langfristige Weiterbildung sowie Personalplanung zu sichern.

Ziel ist es, die Ärzte in Weiterbildung in der Datenbank zu erfassen und diese an freie Weiterbildungsstellen der Region zu vermitteln. Der Bewerbungsaufwand soll dadurch für beide Seiten deutlich minimiert werden, Wartezeiten vermieden und Vermittlungen in ländliche Gebiete gefördert werden.

Die Schaffung einer kooperativen und vernetzten Weiterbildungsstruktur bildet die Basis für eine aktive Begegnungsplattform aller Partner. Durch die Teilnahme von Fachärzten im Verbund sollen Rotationen in unterschiedlichen Fachgebieten, wie zum Beispiel Pädiatrie, Orthopädie, Neurologie, Dermatologie, Psychiatrie und HNO, vereinfacht und auch der Ausbau von Hospitationsangeboten ermöglicht werden.

Die Nachwuchseinbindung in den Verbund beginnt bereits während des Medizinstudiums. Durch die Koordination und Hilfestellung durch den Verbund, vor und während der gesamten Weiterbildungszeit, sollen die zukünftigen Mediziner für die Region und für die Allgemeinmedizin begeistert werden. Die Verbundkoordination sowie die Aus- und Weiterbildung sollen als kooperierende Säulen am gemeinsamen Ziel, der medizinischen Nachwuchssicherung, arbeiten.

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